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Press release

Game Changer Award: The lighthouses of the German economy

Game Changer Award: The lighthouses of the German economy

Game Changer Award: The lighthouses of the German economy

  • November 23, 2015
  • min read

Press release

Game Changer Award: The lighthouses of the German economy

BMW, Axel Springer and Eos are this year's winners of the "Game Changer Award". The new competition was announced for the first time in 2015 by Bain and the weekly journal "Manager Magazin" and celebrates companies that are revolutionizing their business models with the aid of the digital transformation.

(Full press release available in German only)

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  • BMW, Axel Springer und Eos sind die diesjährigen Preisträger
  • Der neue Wettbewerb würdigt Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell mithilfe des digitalen Wandels revolutionieren
  • Die deutsche Industrie muss zum Treiber der Disruption werden, um sich gegen die neuen Herausforderer zu behaupten


Wer im härter werdenden globalen Wettbewerb bestehen will, muss bereit sein, sich radikal zu verändern. Unter diesem Motto stand die Verleihung des neuen Wirtschaftspreises „Game Changer Award“, den die internationale Managementberatung Bain & Company und das Manager Magazin 2015 erstmals ausgerufen haben. Eine hochkarätig besetzte Jury aus Managern und Wissenschaftlern durchleuchtete auf Basis umfangreicher Analysen die 15 Finalisten und prämierte mit BMW, Axel Springer und Eos drei Unternehmen, die sich selbst und ihre Branche nachhaltig verändert haben. „Diese drei Game Changer haben es in vorbildlicher Weise geschafft, den digitalen Wandel in ihr Geschäftsmodell einzubauen und ihn nicht als Bedrohung zu sehen, sondern als Chance“, erklärt Bain-Deutschlandchef Walter Sinn.

In der Kategorie „Incumbents“ (Großunternehmen) setzte sich der Automobilkonzern BMW durch. Das Münchner Unternehmen überzeugte die Jury durch Weitsicht und Mut bei der Digitalisierung, dem diesjährigen Wettbewerbsfokus. Nach ihrer Ansicht hat BMW frühzeitig die Themen der automobilen Zukunft erkannt und sich nicht gescheut, Milliardengewinne aus dem Kerngeschäft in Premium-Services, Elektromobilität und Connectivity zu investieren. Auf diese Weise vermeidet es der Autobauer, in die Abhängigkeit der Internetgiganten des Silicon Valley zu geraten. „Für die digitalen Herausforderungen hat BMW aufsehenerregende neue Antworten gefunden und sein Geschäftsmodell deutlich breiter aufgestellt“, so Sinn.

Herausragendes Beispiel eines Unternehmens, das rechtzeitig auf die alles umfassenden Umwälzungen in seiner Branche reagierte, ist auch Axel Springer. Der Berliner Medienkonzern hat sich laut Jury vom Getriebenen zum Treiber der Disruption entwickelt. Axel Springer trennte sich von etlichen traditionsreichen Printprodukten und investierte die frei gewordenen Mittel in zukunftsweisende Internetaktivitäten wie Business Insider, Stepstone oder Idealo. Gleichzeitig transformierte das Management die Redaktionen von BILD und DIE WELT zu einer attraktiven Multimediaplattform aus Artikeln, Videos, Posts sowie gedruckter Zeitung. „Axel Springer ist dank dieses verlegerischen Kulturwandels heute ein wichtiger Spielmacher in der modernen Medienwelt“, würdigt Bain-Deutschlandchef Sinn den Preisträger der Kategorie „Focused Players“, in der etablierte und in ihrer Branche führende Unternehmen nominiert sind.

Ein weiterer Wegbereiter der Digitalisierung in Deutschland ist Eos, Weltmarktführer bei industriellen 3D-Druckern. Seit mehr als 25 Jahren entwickelt das Unternehmen Maschinen, die Produktion und Logistik ganzer Industriezweige revolutionieren. Dank der 3D-Drucker von Eos sparen Firmen Millionenbeträge bei der Herstellung der von ihnen benötigten Teile – von der kompakten Blutzentrifuge bis hin zum großformatigen Turbinenelement. Nach Meinung der Jury könnten Unternehmen durch den kostengünstigen 3D-Druck sogar Teile ihrer Produktion aus Niedriglohnländern in die Hochlohnstandorte zurückholen. „Als First Mover profitiert Eos von seiner Technologieführerschaft und dominiert heute den Weltmarkt der industriellen 3D-Drucker“, so Walter Sinn über den Preisträger der Kategorie „Challengers“, in der kleinere Unternehmen mit einem innovativen Digital-Business-Charakter ausgezeichnet werden.

Die Awards wurden im Rahmen einer festlichen Gala im Gasometer in Berlin verliehen, bei der sich Old und New Economy trafen. Bain und Manager Magazin werden den Wettbewerb „Game Changer – Revolutionäre der Wirtschaft“ auch in den kommenden Jahren veranstalten. Ziel ist es, die Auswirkungen disruptiver Geschäftsmodelle auf die deutsche Wirtschaft zu beleuchten und unternehmerische Leuchttürme zu prämieren, die diese Transformation beispielhaft bewältigen.

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