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Brief

Digitale Beschaffung ist mehr als bloße Effizienzsteigerung
Auf einen Blick
  • Digitale Beschaffungslösungen erhöhen nicht nur die Einkaufseffizienz, sondern sind auch im Innovationsmanagement von großer Bedeutung.
  • Die Automatisierung von Beschaffungsprozessen setzt Ressourcen frei für strategische Aufgaben wie agile Partnerschaften zur Umsetzung der digitalen Unternehmensvision.
  • Bain hat 22 digitale Beschaffungslösungen mit Blick auf Kundenzufriedenheit und Relevanz untersucht.

Die Vorteile der digitalen Beschaffung liegen auf der Hand. Doch die Zahl konkurrierender Technologien nimmt kontinuierlich zu. So hat Bain im Rahmen umfassender Untersuchungen 22 digitale Beschaffungslösungen identifiziert. Entsprechend steigt die Komplexität und erschwert Einführung und Umsetzung.

Viele Unternehmen befinden sich in puncto digitaler Beschaffung noch in einer Experimentierphase. Eine Analyse von Procurement Leaders zeigt, dass weniger als 10 Prozent der Befragten Beschaffungslösungen auf Basis von Schlüsseltechnologien wie Big Data, Internet der Dinge, serverlose Architektur oder Blockchain einsetzen. Über 60 Prozent nutzen keine Tools für die Workflow-Zuordnung und das Lieferantenmanagement, sie greifen überwiegend auf improvisierte Systeme zurück, die auf Microsoft Office basieren. Beim Risiko-, Stakeholder- und Warengruppenmanagement sowie Informationsaustausch fehlt es sogar mehr als 70 Prozent der Unternehmen an technologiebasierten Lösungen.

Im Gegensatz zu cloudbasierten Technologien ist mit den traditionellen Office-Tools von Microsoft kein Zusammenarbeiten in Echtzeit möglich. Damit verschenken Unternehmen Chancen in Bezug auf Kostensenkung und Wettbewerbsfähigkeit. Die Analyse von Procurement Leaders bringt zutage, dass die 500 umsatzstärksten Konzerne der Welt mit vollständig automatisierten Beschaffungslösungen bis zu 86 Milliarden US-Dollar einsparen könnten. Für Unternehmen mit einem Einkaufsvolumen von ein bis drei Milliarden US-Dollar bedeutet dies zwölf Millionen US-Dollar weniger Personalkosten im Einkauf.

 

Figure 1

Global investors are betting on digital procurement tools in three key areas

 

Klare Wettbewerbsvorteile durch digitale Technologien

Digitale Technologien verbessern Geschwindigkeit und Qualität der Beschaffung, verringern Risiken und fördern die Innovationskraft. Durch die Globalisierung werden Lieferketten immer komplexer und die Grenzen zwischen Lieferanten, Partnern und Kunden verschwimmen. Unternehmen, die digitale Tools nutzen, um mit diesen Stakeholdern nachhaltiger zusammenzuarbeiten, sind schneller und flexibler. Nicht nur die Zeit von der Bestellung bis zur Rechnungslegung verkürzt sich. Auch kann die Einkaufsabteilung mit automatisierten Beschaffungsprozessen offene Rechnungsbeträge zügiger einziehen. Dies wiederum schafft Freiräume für strategische Aufgaben wie das Identifizieren von kleineren, innovativen Lieferanten. Wer zu lange mit der Digitalisierung seiner Beschaffungsprozesse wartet, droht von der agileren Konkurrenz abgehängt zu werden.

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