Brief
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Die goldenen Zeiten im Kapitalmarktgeschäft sind vorbei. Seit 2009 sanken die Erträge der Banken in diesem Segment weltweit um 28 Prozent auf zuletzt 227 Milliarden US-Dollar. Zwar kam es in den vergangenen drei Jahren zu einer Stabilisierung, doch vom Ertragsniveau vor der globalen Finanzkrise ist die einstige Paradedisziplin weit entfernt. Mehr noch: In den ersten Monaten des Jahres 2016 haben sich die Anzeichen verdichtet, dass sich die Talfahrt erneut beschleunigen könnte. Dem anhaltenden Abschwung liegt eine Reihe von Faktoren zugrunde. Dazu zählen neben der verschärften Regulierung das Niedrigzinsumfeld, das veränderte Kundenverhalten sowie neue digitale Technologien und Wettbewerber. Auch das Geschäftsmodell selbst verändert sich – weg von der Risikotransformation sowie dem Handel mit Risiken und hin zu einer weniger zentralen Funktion der Banken als Informationsbeschaffer und Marktöffner. Eigenkapitalrendite sinkt deutlich Die weltweit verschärfte Regulierung reduziert die Eigenkapitalrendite der Banken im bislang hochprofitablen Kapitalmarktgeschäft zum Teil deutlich. In einzelnen Produktgruppen sinkt die Rendite auf weniger als 5 Prozent und damit weit unter die Eigenkapitalkosten, wie die Bain-Analyse ergeben hat. Ohne entsprechende Maßnahmen fällt die Eigenkapitalrendite etwa bei Währungen von bislang 10-15 Prozent auf 4-7 Prozent und bei Rohstoffen von bislang 15-20 Prozent auf 5-7 Prozent. Der Renditeverfall ist eine Folge der höheren Eigenkapitalanforderungen und Mindestliquiditätsquoten, niedrigerer Verschuldungsquoten und Einschränkungen bei der kurzfristigen Refinanzierung. Fünf Stellhebel gegen den Renditeschwund Der rückläufige Markt und die dauerhaft verschärfte Regulierung zwingen die Banken zum Handeln. In seiner Studie hat Bain fünf Stellhebel für eine höhere Profitabilität erarbeitet:
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