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Unternehmen setzen zunehmend auf gezielte Zukäufe

Wenige Übernahmen im ersten Halbjahr, zunehmendes Dealvolumen in der zweiten Jahreshälfte: Besonders die Anzahl der Scope-Deals nimmt im Corona-Jahr 2020 zu.

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Unternehmen setzen zunehmend auf gezielte Zukäufe
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Während es 2019 noch 52 Prozent waren, zielten 2020 bereits 56 Prozent aller Transaktionen über einer Milliarde US-Dollar auf die Erweiterung des Geschäfts, den Erwerb neuer Kompetenzen oder den Vorstoß in neue Geschäftsfelder ab. Das hat der „Global M&A Report 2021“ der internationalen Unternehmensberatung Bain & Company ergeben. Im Gegenzug sank der Anteil kostengetriebener Scale-Deals auf 44 Prozent. Solche Transaktionen bleiben aber speziell für Branchen wichtig, in denen die Corona-Krise den disruptiven Wandel beschleunigt hat. Dazu gehören Einzelhandel, Medien und Telekommunikation sowie Banken. „Das robuste M&A-Geschäft inmitten der Corona-Krise unterstreicht die strategische Bedeutung, die Fusionen und Übernahmen für Unternehmen haben“, betont Bain-Partner und M&A-Experte Dr. Tobias Umbeck. Laut Umbeck wird das M&A-Geschäft 2021 weiter an Dynamik gewinnen.

Zur Studie

M&A Report 2021

Das globale M&A-Geschäft hat sich 2020 von dem tiefen Einbruch zu Jahresbeginn vergleichsweise schnell erholt. Die robuste Entwicklung inmitten der Corona-Krise unterstreicht die strategische Bedeutung, die Fusionen und Übernahmen für Unternehmen inzwischen haben. Auch im Jahr 2021 wird das M&A-Geschäft voraussichtlich weiter an Dynamik gewinnen.

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