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Der ewige Kampf der Banken mit der Legacy-IT
Auf einen Blick
  • Angesichts der immer kürzeren Halbwertszeit von Technologien wächst bei vielen Banken der Anteil veralteter Legacy-Systeme.
  • Neue, flexible Strategien ersetzen die bisherigen, oft langwierigen Transformationsprogramme.
  • Die Studie erläutert für fünf Banktypen, wie eine kontinuierliche Modernisierung der IT gelingen kann.

Finanzdienstleister erleben seit einigen Jahren insbesondere im asiatischen Raum einen Umbruch. Junge Anbieter, die bei der Kundendurchdringung oft rasant wachsen, etablieren neue technologische Standards. Diese Entwicklung sorgt auch in Deutschland für Bewegung. Immer schneller müssen die Banken immer neue Technologien integrieren. Was gestern noch unverzichtbar erschien, kann in Kürze schon wieder veraltet sein. Die IT wird durch Technologien der letzten, vorletzten oder einer sogar noch älteren Generation geprägt. Vor diesem Hintergrund ist ein Mentalitätswechsel nötig – weg von vereinzelten Modernisierungsinitiativen und hin zu flexiblen Modellen. 

Neben dem rasanten technischen Fortschritt geraten die Banken angesichts der steigenden Kundenerwartungen sowie der Vorgaben von Regulierern zusätzlich unter Druck. Vielerorts beansprucht die bloße Abbildung der immer umfangreicheren Anforderungen der Aufsichtsbehörden einen großen Teil der Change-the-Bank-Budgets – was die Möglichkeiten für kundennahe Innovationen begrenzt. Die branchenweite Renditeschwäche verringert zudem die Chancen auf steigende IT-Budgets.

Neue, flexible IT-Modernisierungsstrategien gefragt

In diesem herausfordernden Umfeld macht sich gerade in der IT der Banken die Fokussierung der vergangenen Jahre auf kurzfristig wirksame Kosteneinsparungen bemerkbar. Zu wenige Institute haben beispielsweise die Frage durchgehend beantwortet, welche Produkte und Produktvarianten sie tatsächlich vom Wettbewerb abheben und welche einen Mehrwert für den Kunden bieten – und schon gar nicht ihr Handeln konsequent danach ausgerichtet. Bis heute muss die IT daher vielerorts ein unnötig komplexes Leistungsspektrum abdecken. Kanalübergreifend vereinheitlichte und vereinfachte Prozesse sind noch viel zu selten Realität. 

Doch der bis dato „klassische Ansatz“ eines mehrjährigen Transformationsprogramms, das erst zum Ende der Laufzeit von nennenswertem erlebbaren Nutzen ist, passt nicht mehr in die heutige Zeit. Die Banken benötigen neue, flexible Strategien, um ihre gesamte IT zu modernisieren. In der Studie erläutert Bain für fünf Banktypen – von Instituten und Institutsgruppen mit Privat- sowie Firmenkundenfokus bis hin zu Direktbanken – wie eine solch kontinuierliche Modernisierung gelingen kann. Im Zentrum stehen sieben Bausteine:

  1. Reduktion der Komplexität des Geschäftsmodells
  2. Modularisierung der Architektur
  3. Verlagerung von Services in die Cloud
  4. Definition und Umsetzung einer durchgängigen Datenstrategie
  5. Wechsel auf Standardlösungen
  6. Zusammenarbeit mit Ökosystempartnern
  7. Aufsetzen eines effektiven Transformationsprogramms

Zur vollständigen Studie als PDF.

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