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Schweizer Banken stehen im Firmenkundengeschäft unter Druck

Die Margen schrumpfen, die Zahl der Wettbewerber wächst und die Bedürfnisse der Kundschaft verändern sich.

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Schweizer Banken stehen im Firmenkundengeschäft unter Druck
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Mit Erträgen von rund fünf Milliarden Franken im Jahr 2020 zählt das Geschäft mit kleinen und mittleren Betrieben unverändert zu den zentralen Ertragsbringern Schweizer Banken. Doch die Wettbewerbsintensität steigt, was die Margen unter Druck setzt und etablierte Anbieter zum Handeln zwingt. Einer jüngsten Bain-Prognose zufolge werden die Erträge im Firmenkundengeschäft bis 2025 mehr oder minder stagnieren. Der Grund: Im Kerngeschäft mit Krediten und im Transaction Banking enden die Zeiten des robusten kontinuierlichen Wachstums.

Die etablierten Schweizer Geldhäuser sind gut beraten, möglichst rasch auf die veränderten Erwartungen ihrer Kundschaft einzugehen. Anstatt schwerpunktmässig weiter in das Filialnetz zu investieren, sollten sie ihr digitales Angebot auch für kleine und mittlere Betriebe massiv ausbauen und Leistungen von anderen Unternehmen integrieren. „Die Zukunft im Firmenkundengeschäft ist hybrid und integriert Partner“, stellt Bain-Experte Erni fest. „Die Banken müssen die Stärken der Filialen in Einklang bringen mit einem überzeugenden digitalen Auftritt. Es gilt, sämtliche Bedürfnisse von Unternehmen abzudecken und ihnen über alle Kanäle hinweg ein exzellentes Erlebnis zu bieten.“

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